Allgemeine Beschreibung

Die Disziplin Luftpistole ist eine dynamische und technisch sehr anspruchsvolle Schießsportart. Geschossen wird mit einer einhändig gehaltenen Luftpistole im Kaliber 4,5 mm (.177) auf 10 Meter Entfernung.

Im Vergleich zum Luftgewehr erfordert die Luftpistole eine besonders ausgeprägte Feinmotorik, da die Waffe mit nur einer Hand gehalten wird. Zielruhe, Abzugskontrolle und mentale Stabilität sind entscheidend, um konstante Ergebnisse zu erzielen.

Luftpistole Freistehend

Beim freistehenden Luftpistolenschießen hält der Schütze die Pistole mit einer ausgestreckten Hand, ohne zusätzliche Stütze. Der Körper steht aufrecht, die zweite Hand dient ausschließlich dem Gleichgewicht.

Diese Disziplin verlangt eine sehr gute Arm- und Rumpfstabilität sowie ein ausgeprägtes Gefühl für den Abzugszeitpunkt. Schon kleinste Muskelbewegungen beeinflussen das Trefferbild. Freistehend ist die klassische Wettkampfdisziplin der Luftpistole im DSB.

Luftpistole Aufgelegt

In der Variante aufgelegt wird die Luftpistole auf einer Auflage abgestützt. Dadurch wird das Gewicht der Waffe teilweise übernommen und die Belastung für Arm und Schulter reduziert.

Diese Anschlagsart ermöglicht einen leichteren Einstieg in den Pistolensport und wird häufig von Nachwuchs-, Freizeit- oder Seniorenschützen genutzt. Trotz der Auflage bleiben Technik, Konzentration und kontrollierter Abzug die zentralen Erfolgsfaktoren.