Allgemeine Beschreibung
Die Disziplin Luftgewehr gehört zu den klassischen und zugleich technisch anspruchsvollsten Schießsportarten im Deutschen Schützenbund. Geschossen wird mit einem Luftgewehr im Kaliber 4,5 mm (.177) auf eine Entfernung von 10 Metern. Ziel ist es, durch ruhiges Zielen, kontrollierte Atmung und saubere Abzugstechnik eine möglichst hohe Ringzahl zu erzielen.
Das Luftgewehrschießen zeichnet sich durch hohe Präzision und Konzentration aus. Schon kleinste Abweichungen in Haltung oder Technik wirken sich unmittelbar auf das Trefferbild aus. Deshalb eignet sich diese Disziplin besonders gut, um grundlegende schießsportliche Fertigkeiten zu erlernen und kontinuierlich zu verbessern.
Luftgewehr Freistehend
Beim freistehenden Anschlag wird das Luftgewehr ausschließlich mit der eigenen Körperhaltung stabilisiert. Der Schütze steht frei, ohne zusätzliche Auflagen oder Hilfsmittel.
Diese Anschlagsart stellt hohe Anforderungen an Körperkontrolle, Gleichgewicht und Kondition. Der gesamte Bewegungsapparat arbeitet zusammen, um das Gewehr ruhig im Ziel zu halten. Freistehend ist die anspruchsvollste Form des Luftgewehrschießens und wird vor allem im leistungsorientierten Wettkampfsport geschossen.
Luftgewehr Aufgelegt
In der Disziplin aufgelegt wird das Luftgewehr mit einer mechanischen Auflage unterstützt. Diese Anschlagsart reduziert die körperliche Belastung, ermöglicht eine stabilere Waffenführung und darf ab 50 Jahren angewendet werden.
Aufgelegt eignet sich besonders für Einsteiger, Jugendliche, Senioren oder Schützen mit körperlichen Einschränkungen, bietet aber dennoch sportlichen Anspruch. Entscheidend bleiben saubere Zieltechnik, ein ruhiger Abzug und konstante Abläufe. Auch hier kommt es auf Präzision und Konzentration an.
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